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Transport im Ameisenstaat

Wir staunen über den Eifer der "Nestmaterial-Beschafferinnen" im Ameisenstaat: Sie sammeln kleine Holzteile und andere Baumaterialien, die die Nestbauerinnen brauchen, um den Bau instand zu setzen. Es ist faszinierend, zuzuschauen, wie Ameisen es schaffen, Lasten zu schleppen, die das sechs- bis siebenfache ihres eigenen Körpergewichts ausmachen; bei kleineren Arten kann es sogar das 30- bis 40-fache sein.

 

Die "Jugend-forscht"-Teilnehmerin Dorrit Herold bekam einen Preis für ihre Erkenntnis, wie Ameisen es schaffen, diese Lasten zu schleppen. Dabei fotografierte sie sehr viele schleppende Ameisen und entwickelte daraus ein Computermodell, das aufzeigt, dass die Stellung der Beine ein wesentlicher Punkt ist, die Lasten auszubalancieren. Somit kann der Schwerpunkt der Last an die Stelle gebracht werden, wo die Ameise ihn haben will. Große Ameisen balancieren ihre Lasten so, dass ihr Schwerpunkt unter ihrem Körper ist, kleinere hingegen so, dass er im hinteren Teil des Ameisenkörpers liegt. Zusätzlich zu den Beinstellungen brauchen Ameisen eine sehr kräftige Muskulatur und das harte Exoskelett, damit das Tier unter den schweren Lasten nicht zusammenbricht oder von diesen zerquetscht wird.

Näheres zu dieser Studie finden Sie hier:

de.wikipedia.org/wiki/Blattschneiderameise
www.br-online.de/wissen-bildung/artikel/0508/14-ameisenstrasse/index.xml

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